Lukas Weinhold

Bregenzerwald Seniorenreise 2026

IMG_2948 (Foto: Lukas Weinhold)

Die diesjährige Seniorenreise führte in den Bregenzerwald, eine bergige Region mit eindrücklichen Bergen, Flüssen, grünen Wiesen und Wäldern.
Am Mittwochmorgen, 16. September, versammelte sich die Reisegruppe beim Kirchgemeindehaus Adler in Wängi. Punkt 08.00 Uhr setzte sich der komfortable Reisecar der Firma Heini Car AG in Bewegung. Am Steuer sass Andi Hinnen, der den imposanten Doppelstöcker souverän und ruhig führte – auch später auf den schmaleren Berg- und Passstrassen des Bregenzerwaldes.

Der erste Halt war im Hotel Restaurant Hecht in Rheineck vorgesehen. Bei Kaffee und frischen Gipfeli unterhielten sich alle. Danach überquerte die Gruppe die Grenze nach Österreich. Die Route führte über das Bödele hinein in den Bregenzerwald, bis schliesslich Schwarzenberg erreicht wurde.

Dort wartete bereits das historische Wäldlerbähnle. Um 11.30 Uhr hiess es: «Bitte einsteigen!», und der kleine Zug setzte sich gemächlich in Bewegung. Die nostalgische Fahrt bis nach Bezau öffnete den Blick auf eine eindrückliche Landschaft, die mit ihrem Wechsel aus Wald, Wiesen und verstreuten Höfen eine besondere Ruhe ausstrahlte.

In Bezau übernahm Andi Hinnen wieder das Steuer und brachte die Gruppe nach Au, wo im Restaurant Uralp ein feines Mittagessen serviert wurde. Gestärkt ging die Reise weiter über das Faschinajoch, einen Gebirgspass auf 1486 Metern Höhe. Die Fahrt war eindrucksvoll. Und einmal mehr zeigte der Chauffeur sein Geschick. Alle fühlten sich sicher und gut aufgehoben. Der eine oder die andere gönnte sich ein Nickerchen.

Am Nachmittag erreichte die Gruppe den Hof Steigmatt in Montlingen. Der Bauernhof liegt als Siedlung weit abgelegen und mitten in der Rheinebene. Das Landwirtpaar Martin und Sonja Fritsche empfing die Gäste herzlich. Sie servierten Getränke und drei Sorten hausgemachten Apfelkuchen. Bei der Führung über den Hof erfuhren die Reisenden Spannendes über den Betrieb und seine Besonderheiten. Zum Erlebnishof gehören zahlreiche Tiere: Pfauen, Rebhühner, Kühe – und sogar Kängurus. Wer wollte, konnte sich frei auf dem Hof bewegen, die Tiere ansehen und mit den Bauersleuten «fachsimpeln».

Gegen 18 Uhr traf die Reisegruppe erfüllt und zufrieden wieder in Wängi ein. Viele lobten das abwechslungsreiche Programm, die gute Stimmung und die umsichtige Fahrweise des Chauffeurs. Eine rundum gelungene Seniorenreise, die wohl allen in bester Erinnerung bleiben wird.

Bereitgestellt: 17.09.2026     Besuche: 4 heute, 20 Monat 
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