Susanne Kalberer

Ermöglicher werden

HEKS: Hilfswerk der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz (Foto: Kirche Schweiz)

Handeln – nicht resignieren! Im ökumenischen Gottesdienst in der katholischen Kirche von vergangenem Sonntag lassen sich viele Menschen mit hineinnehmen in den Traum einer gerechteren Welt.
Susanne Kalberer,
Gluschtige, spanische Erdbeeren im Februar? Eine supergünstige Grosspackung Jogurt posten, die meinen Bedarf übersteigt? Obwohl ich keines bräuchte, ein neues T-Shirt in den Trendfarben der Saison zulegen? Welche Gedanken unsere Kaufentscheidungen zuweilen begleiten, zeigen Therese Egli, Rolf Baumann und Martin Betschen in ihrem kurzen Anspiel zu Beginn des Gottesdienstes auf. "Die Art und Weise unseres Konsums hat Auswirkungen, insbesondere auf die Menschen im globalen Süden", spinnt Gemeindeleiterin Gabi Suhner den Faden weiter. Die Ermahnung birgt eine grosse Portion Hoffnung, denn jede und jeder kann mit dem persönlichen Kaufverhalten zu einer besseren Welt beitragen.

Keimen um zu wachsen
Frei nach dem biblischen Prinzip "was der Mensch sät, wird er ernten", das Pfarrer Lukas Weinhold in seiner Predigt näher beleuchtet. "Viele Leute fragten sich, was ein Suppentag denn überhaupt bewirke?! Doch auch aus dem kleinsten Samenkorn kann Gott etwas Grosses wachsen lassen", so seine Überzeugung. Diese wird unterstrichen durch die vom Gemischten Chor Tuttwil vorgetragenen Lieder voller Pep und Groove.
Die Einladung zum anschliessenden Suppenzmittag ins Vereinshaus, zu Austausch und Begegnung wird rege genutzt, entsprechend dem Motto "Träumt einer allein, bleibt es ein Traum. Träumen viele gemeinsam, ist es der Anfang von etwas Neuem". Gottesdienstkollekte und Erlös des Zmittags gehen auf katholischer Seite an das Projekt Fastenaktion in Haiti und bei den Evangelischen an Brot für alle, Mission am Nil und Indicamino.
Bereitgestellt: 06.03.2023      
aktualisiert mit kirchenweb.ch