Lukas Weinhold

Generationengottesdienst 1. Advent

1. Advent (7) —  Katechetinnen: Lucia Höchli und Susanne Meyer<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>evang-waengi.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>304</div><div class='bid' style='display:none;'>5346</div><div class='usr' style='display:none;'>9</div>

„Jo, zündet es Liecht a i euerne Gmeinde“, so sangen die Kinder der 6. Klasse am ersten Advent in der evangelischen Kirche Wängi. Den Maroni-Plausch unter dem Dach der Adlerschür organisierten Martin und Karin Betschen mit ihrer Familie.
Autorin: Susanne Meyer ,
Advent, was auf Deutsch Ankunft bedeutet, ist eine Zeit der Besinnlichkeit und des Lichts, das im Dunkeln leuchtet. Die Schulkinder verdeutlichten in einem kurzen Theater, warum am Adventskranz die Kerzen brennen. Das Licht ist ein Symbol für Jesus Christus, der mit seinem Leben, Sterben und Auferstehen die Dunkelheit überwunden hat. „Jede, wo d Vergäbig animmt und em Jesus sis Läbä avertraut, für dä wird us dä Dunkelheit Liecht,“ so erklärte es ein Schüler in der Theaterszene. Eindrücklich, wie dann die dunklen Augenklappen der Kinder gelüftet wurden. Aus der Dunkelheit wurde Licht, versinnbildlicht durch das Anzünden vieler kleinen Kerzen am Adventskranz.

Pfarrer Lukas Weinhold durfte zu Beginn der Feier Frowin K. taufen. Er sprach in seiner Kurzpredigt über die Geschehnisse am Palmsonntag. Das Bibelwort aus Matthäus 21 sei ein klassischer Adventstext. Dort geht es auch um Ankunft, um den Einzug von Jesus in Jerusalem. Mit seiner Ankunft, dem späteren Tod und der Auferstehung, ist eine neue Zeitepoche angebrochen, das Dunkle ist grundsätzlich überwunden. Zwar ist unter uns viel Finsternis, im Grossen wie im Kleinen, Schreckensmeldungen ohne Ende. Deshalb müssten wir aber nicht resignieren. Denn das Licht Christi gibt Hoffnung. Dieses Licht gelte es weiterzugeben.

Eine Kerze als Geschenk

Zum Schluss wurden den Gottesdienstbesuchern Bienenwachskerzen, die die 6. Klässler selbst hergestellt hatten, zusammen mit einem Bibelwort, mit auf den Heimweg gegeben. „Gänd das Liecht witer i di dunkli Welt“, so hallten die Worte des Liedes noch lange in den Ohren und Herzen der Besucher nach.
Bereitgestellt: 03.12.2018     Besuche: 13 Monat 
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