Familiengottesdienst zum 1. Advent
„Mirjams Weg nach Bethlehem“ – Eine frohe Botschaft zum Beginn der Adventszeit. Die Feier war Teil des Adventswegs mit elf Szenen, gestaltet mit den biblischen Figuren Schwarzenberg von Marlis Künzi.
Lukas Weinhold,
Mit einem fröhlichen Familiengottesdienst feierte die Gemeinde den 1. Advent.
Im Zentrum stand die Geschichte „Mirjams Weg nach Bethlehem“, die als Kurztheater von Jugendarbeiter Mathias Hüberli und Valentina Koster eindrucksvoll dargestellt wurde. Die Erzählung erinnerte daran, dass Jesus als «der Kommende» Hoffnung in die Welt bringt.
Musikalisch wurde die Feier vom katholischen Gastchor unter der Leitung von Martina Oertli sowie vom Organisten Roger Ruffieux bereichert.
Die 6. Religionsklasse von Mathias Hüberli bereicherte den Gottesdienst mit einem engagierten Liedbeitrag. Für jugendliche Frische sorgten auch die poppigen Songs der 6. Religionsklasse, begleitet von Marc Bührer am Klavier und Tobias Diel an der Gitarre, die die Gemeinde zum Mitsingen einluden. Die Schülerinnen und Schüler verteilten am Ausgang selbst gebackene Sterne als Bhaltis – eine Geste, die bei der Gemeinde grossen Anklang fand.
In seiner Ansprache griff der Pfarrer das zentrale Bild der Geschichte auf: Ein Vater legt seinen Mantel ab – ein alltäglicher Moment, der zum Symbol wird. So wie ein Mantel abgelegt wird, sollen auch Sorgen, schlechte Gewohnheiten, Schuld, Rastlosigkeit oder Selbstzweifel abgelegt werden. Die Bibel erinnert in Epheser 4 daran, den „alten Menschen“ abzulegen und den „neuen Menschen“ anzuziehen. Advent bedeute, Raum zu schaffen für das Neue, das Gott schenkt.
Im Anschluss an den Gottesdienst traf sich die Gemeinde zum Kirchenkaffee im „Adler“, wo auch für Kinder und Jugendliche passende Getränke bereitstanden.